Neuigkeiten
Botschafter Silberberg besucht die Universität Santiago de Compostela
Auf dem Programm seiner Galicien-Reise, die den deutschen Botschafter Reinhard Silberberg vom 19. bis 23. März mit dortigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbrachte, stand als erstes ein Besuch an der Universität Santiago de Compostela. Dort wurde er vom Rektor, Professor Dr. Juan J. Casares Long, und dem Vizerektor für Auslandsbeziehungen und Internationalisierung, dem ehemaligen DAAD-Stipendiaten Professor Dr. Víctor Millet Schröder begrüßt. Die Universität Santiago de Compostela unterhält seit vielen Jahren enge Beziehungen zum DAAD. Botschafter Silberberg traf daher auch die DAAD-Lektorin Merlinda Dalipi und informierte sich über ihre vielfältigen Aufgaben vor Ort.

Botschafter Reinhard Silberberg zusammen mit dem Rektor der
Universität Santiago de Compostela, Herrn Juan J. Casares Long
© Merlinda Dalipi / DAAD
Siehe auch:
> Mitteilung auf der Webseite der deutschen Botschaft Madrid
AUSSCHREIBUNG 2012
Julián Sanz del Río-Preis
für Nachwuchswissenschaftler/innen aus Deutschland und Spanien
Mit dem Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Spanien und Deutschland sowie die fachliche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen anderen Land zu würdigen, loben der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Fundación Universidad.es seit 2010 den Julián Sanz del Río-Preis aus, der jährlich in wechselnden Disziplinen verliehen wird.
Als Preisträger/innen kommen überdurchschnittlich erfolgreiche, an einer deutschen bzw. einer spanischen Hochschule promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aus beiden Ländern in Frage, die sich auf ihrem Gebiet in besonderer Weise mit dem jeweiligen Partnerland beschäftigt und sich dabei um die wissenschaftlich-kulturelle Verständigung zwischen beiden Ländern verdient gemacht haben.
In der aktuellen Ausschreibung ist der Julián Sanz del Río-Preis den Geisteswissenschaften gewidmet.
Die Verleihung findet in der zweiten Jahreshälfte 2012 auf einer gemeinsamen Veranstaltung des DAAD und der Fundación Universidad.es in Madrid statt.
Bewerbungsschluss ist der 15. April 2012 (Poststempel)
Weitere Informationen unter: www.daad.es/premio und www.universidad.es/premio
Der Tübinger Neuropsychologe Niels Birbaumer erhält Ehrendoktorwürde der Universidad Complutense de Madrid
Dem Neuropsychologen Prof. Dr. Niels Birbaumer, Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen und Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde am 27. Januar in Madrid in einem akademischen Festakt unter dem Vorsitz des Rektors José Carrillo die Ehrendoktorwürde der Universidad Complutense de Madrid verliehen.

Niels Birbaumer, © UCM
Niels Birbaumer (*1945), der unter anderem bereits mit der Helmholtz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und mit dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet wurde, genießt als Neuropsychologe in Deutschland und international einen hervorragenden Ruf. Als einer der ersten Forscher hat er klinische Anwendungen von sogenannten Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Solche „Neuroprothesen“ erlauben es zum Beispiel Komapatienten allein durch ihre Gehirntätigkeit mit der Umwelt zu kommunizieren. Die Forschungen Birbaumers auf dem Gebiet der Neurorehabilitation haben auch in anderen Bereichen einen außerordentlichen Nachklang gefunden, von der Bioethik und der Behandlung von hyperaktiven Kindern bis hin zur Entwicklung von nur durch Gehirnströme gesteuerten Videospielen.
Am Donnerstag, dem 26. Januar 2012, hielt Prof. Dr. Birbaumer an der Fakultät für Psychologie der Universidad Complutense de Madrid einen Vortrag mit dem Titel Communication and movement in paralysis und nahm an der Eröffnung der Ausstellung Tendiendo puentes entre España y Alemania teil.
> Mitteilung der Universidad Complutense de Madrid (spanisch)
> Rede von Prof. Dr. Niels Birbaumer (spanisch)
> Laudatio von Prof. Dr. José Javier Campos (spanisch)
> Flyer zur Ausstellung Tendiendo puentes entre España y Alemania
Premio Julián Sanz del Río 2011
Universidad.es und DAAD verleihen deutsch-spanischen Wissenschaftspreis an Israel Fernández López und André Eckardt
Am 1. Dezember fand im Berliner Cervantes Institut die Verleihung des Julián Sanz del Río-Preises für Nachwuchswissenschaftler/innen aus Spanien und Deutschland statt. Seit dem Jahr 2010 loben der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und seine spanische Schwesterorganisation, die Stiftung Universidad.es, den gemeinsamen Preis in wechselnden Disziplinen aus, um die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Spanien und Deutschland sowie die fachliche Beschäftigung mit dem jeweiligen anderen Land zu würdigen. In diesem Jahr war der Preis den Naturwissenschaften gewidmet und ging an den 33-jährigen spanischen Chemiker Dr. Israel Fernández López von der Universidad Complutense de Madrid (UCM) sowie an den gleichaltrigen deutschen Physiker Dr. André Eckardt vom Dresdner Max Planck Institut für Physik komplexer Systeme.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Juan José Moreno Navarro, Generaldirektor für Hochschulpolitik im spanischen Bildungs-
ministerium, Dr. André Eckardt, Max Planck Institut für Physik komplexer Systeme, Dresden, Gabriele
von
Fircks, DAAD Bonn, Dr. Israel Fernandez, Universidad Complutense de Madrid, Prof. Dr. Max G. Huber,
Vizepräsident
des DAAD - © DAAD/Schobbert
Während seines dreijährigen Aufenthalts am Institut für Photonische Wissenschaften (TU Barcelona / UPC) in Castelldefels, bahnte André Eckardt für sein katalanisches Gastinstitut Kooperations-beziehungen mit deutschen Experimentalphysikern an.
Für den spanischen Preisträger Israel Fernández ist die Auszeichnung ein ganz besonderer Ansporn, seine wissenschaftliche Laufbahn fortzusetzen. „Die Situation ist für Akademiker in Spanien derzeit kompliziert“, sagt er. „Der Preis hilft mir, optimistisch zu bleiben.“ Nach seinem Abschluss an der Universidad Complutense in Madrid arbeitete er an der Philipps-Universität Marburg. „Das Team um Gernot Frenkling ist eine der weltweit führenden Gruppen auf dem Gebiet der Computerchemie“, sagt Fernández, für den der Aufenthalt in Marburg einen deutlichen Karriereschub mit sich brachte.

S.E. Rafael Dezcallar de Mazarredo, Botschafter des Königreichs Spanien in Berlin -
© DAAD/Schobbert

Dr. Anna Prinz, Beauftragte für Außenwissenschaftspolitik, Auswärtiges Amt -
© DAAD/Schobbert |
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Die beiden Preisträger erhielten ihre Ehrung aus den Händen des DAAD-Vizepräsidenten, Prof. Dr. Max G. Huber, und des Kuratoriumsmitglieds der Stiftung Universidad.es, Prof. Dr. Juan José Moreno, Generaldirektor für Hochschulpolitik im spanischen Bildungsministerium. An der Preisverleihung nahmen ferner teil S.E. Rafael Dezcallar de Mazarredo, Botschafter des Königreichs Spanien in Deutschland, die Beauftragte für die Außenwissenschaftsinitiative des Auswärtigen Amts, Dr. Anna Prinz, und der Direktor des Cervantes-Instituts Berlin, Gaspar Cano.
Mit seinem Vortrag "Über Grenzen hinaus: Ein Jahrhundert deutsch-spanische Wissenschaftsbeziehungen" lud der Leiter der Kulturabteilung des Cervantes-Instituts Francesc Puértolas die Anwesenden zur Besichtigung der gleichnamigen Ausstellung des DAAD und des spanischen Forschungsrats CSIC ein, die der Zeremonie einen idealen Rahmen bot.
Für die musikalische Begleitung sorgte der Geiger Alejandro Bustamante, der als gemeinsamer Stipendiat des DAAD und der spanischen "la Caixa"-Stiftung zurzeit an der Berliner Universität der Künste (UdK) seine Ausbildung vervollkommnet.
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> Programm der Preisverleihung 2011
> Artikel DAAD-Online Magazin
> Julián Sanz del Río-Preis
> Ausstellung "Über Grenzen hinaus: Ein Jahrhundert deutsch-spanischer Wissenschaftsbeziehungen"
> Videodokumentation des Instituto Cervantes Berlin
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