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Ngaoundéré-Bremen

Verbesserung der Lehre im Bereich Umweltwissenschaften durch den Transfer von Mastermodulen zwischen der Universität Bremen und der Université de Ngaoundéré

Seit über 10 Jahren wurde zwischen der Universität Bremen und der Université de Ngaoundéré eine aktive Partnerschaft aufgebaut, deren weitere Entwicklung seit Anfang 2009 vom DAAD unterstützt wird.

Ziele des Projektes sind vor allem der Abgleich und die Entwicklung ausgewählter Masterprogramme der beiden beteiligten Universitäten im Bereich der Umweltwissenschaften. Im Zentrum stehen hierbei etablierte Masterprogramme der Universität Bremen (Master of Ecology, Master of Computer Science) und der Université de Ngaoundéré (Master of Biology, Master of Computer Science). Weiterhin zielen unsere gemeinsamen Bemühungen auf die Entwicklung eines hohen Standards in Lehre und Studium, auf die Berücksichtigung von Genderaspekten, auf die Integration länderspezifischer Heraus-forderungen, auf die Sensibilisierung der Lehrenden und Studierenden der Universität Bremen für Probleme von Entwicklungsländern (speziell Kamerun), auf die Wiederbelebung und den Ausbau des Alumni-Netzwerkes sowie auf die Stärkung der Multiplikatorfunktion der Université de Ngaoundéré für die Sub-Sahara-Region im Bereich der Umweltwissenschaften.

Langfristiges Interesse ist die Etablierung eines Double Degree Programms.

Die Maßnahmen umfassen Arbeitstreffen, Austausch von Dozenten und Studierenden, Lernen in Projekten, Sommerschulen und Workshops. So wurde die 2006 begonnene Workshopreihe 'Environmental Sciences' fortgesetzt. Weiterhin wurden Lehrbeispiele demonstriert, die Internationlisierungsstrategien der Universitäten erörtert sowie der Bolognaprozess und das European Credit Transfer System detailliert diskutiert. Letzteres führte zu konkreten Ergebnissen zur Anpassung der Arbeitsanforderung pro Credit Point an das europäische und damit Bremer System.

Neben konkreten Ergebnissen der bisherigen Arbeit lassen sich die Erfolge der ersten 18 Monate an der Etablierung einer verlässlichen Projektorganisationsstruktur, einer erheblichen Vertrauensbildung und Verankerung des Programms an beiden Institutionen und an der Unterstützung durch die Universitätsleitungen ablesen. Flankierend wurde in Kamerun ein Netzwerk interessierter und unterstützender Institutionen aufgebaut, von der Deutschen Botschaft über DAAD und Goethe Institut, DED-GTZ bis zum Koordinationsbüro Kamerun KBK.

Kontakt

Projektleiter: Prof. Dr. Hartmut Koehler, a13r@uni-bremen.de

Focal Point Kamerun: Prof. Dr. Fernand-Nestor Tchuenguem Fohouo, nt.foho@gmail.com

Unser Blog: www.kamerun.uni-bremen.de